Was ist eine ZTF-Haartransplantation?
ZTF steht für „zwei Tage FUE“. Bei diesem Vorgehen wird die FUE-Haartransplantation an zwei aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt. Dadurch kann in Einzelfällen ein größerer Bereich behandelt werden.
Wie läuft die Behandlung ab?
- Beratung und Planung: Der Arzt führt eine Haaranalyse durch und prüft, ob ausreichend Spenderhaar vorhanden ist. Anschließend wird das Vorgehen festgelegt.
- Erster Tag: Vorbereitung des Spenderbereichs, Festlegung der Haarlinie, Entnahme der Haarfollikel und Einsetzen im Empfängerbereich mit der FUE-Technik.
- Zweiter Tag: Fortsetzung des Vorgehens auf dieselbe Weise.

Für wen kann das Verfahren in Frage kommen?
- Personen mit ausreichend Spenderhaar
- Männer mit androgenetischer Alopezie (erblich bedingtem Haarausfall)
- Frauen mit weiblichem Haarausfall
Ob eine ZTF-Haartransplantation geeignet ist, wird ärztlich beurteilt. Ist nicht genügend Spenderhaar vorhanden, kommt eine Haartransplantation unter Umständen nicht in Frage.
Zu beachten
Wie bei anderen Haartransplantationsverfahren besteht ein Infektionsrisiko. Hygieneregeln und die empfohlenen Pflegeschritte nach dem Eingriff sollten genau beachtet werden.
Ergebnisse und Verlauf
Die transplantierten Haare fallen häufig zunächst aus, bevor neues Haar nachwächst. Ein Ergebnis lässt sich in der Regel erst nach mehreren Monaten beurteilen, häufig nach 6 bis 12 Monaten. Der Verlauf ist individuell unterschiedlich; ein bestimmtes Ergebnis kann nicht garantiert werden.
Mögliche Begleiterscheinungen
Nach dem Eingriff können leichte Rötungen, Schwellungen und Krustenbildung im behandelten Bereich auftreten. Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen weitere allgemeine Risiken, zum Beispiel Infektionen oder Narbenbildung. Über Chancen und Risiken klärt Sie der Arzt vor dem Eingriff persönlich auf.
Kosten
Die Kosten hängen unter anderem vom Verfahren, vom Umfang des Eingriffs und von der Anzahl der benötigten Follikel ab. Nach der Untersuchung erhalten Sie eine individuelle Kostenübersicht.