Was ist eine Barttransplantation?
Bei der Barttransplantation werden Haarfollikel aus einem Spenderbereich, in der Regel dem Hinterkopf oder Bereichen mit dichterem Haarwuchs, entnommen und in den Bartbereich eingesetzt. Sie kann bei dünnem, spärlichem oder fehlendem Bartwuchs in Frage kommen.
Wie funktioniert eine Barttransplantation?
Die Behandlung wird in der Regel mit der FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Dabei werden einzelne Haarfollikel entnommen und in den Bartbereich eingesetzt. Alternativ kann die FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) angewendet werden, bei der ein Hautstreifen entnommen wird. Da die FUE-Methode weniger invasiv ist und die Heilung in der Regel schneller verläuft, wird sie bei der Barttransplantation häufig bevorzugt.

Für wen kann eine Barttransplantation in Frage kommen?
Das Verfahren kann für Männer mit dünnem oder lückenhaftem Bartwuchs in Frage kommen. Die Eignung und das geeignete Vorgehen werden ärztlich beurteilt.
Ergebnisse und Verlauf
Die transplantierten Haare fallen häufig zunächst aus, bevor neues Haar nachwächst. Ein Ergebnis lässt sich in der Regel erst nach mehreren Monaten beurteilen. Der Verlauf ist individuell unterschiedlich; ein bestimmtes Ergebnis kann nicht garantiert werden.
Mögliche Begleiterscheinungen
Nach dem Eingriff können leichte Rötungen, Schwellungen und Krustenbildung im behandelten Bereich auftreten. Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen weitere allgemeine Risiken, zum Beispiel Infektionen oder Narbenbildung. Über Chancen und Risiken klärt Sie der Arzt vor dem Eingriff persönlich auf.
Kosten
Die Kosten hängen unter anderem vom Verfahren, vom Umfang des Eingriffs und von der Anzahl der benötigten Follikel ab. Nach der Untersuchung erhalten Sie eine individuelle Kostenübersicht.