Was ist eine hybride Haartransplantation?
Die hybride Haartransplantation kombiniert die Methoden FUE (Follicular Unit Extraction) und DHI (Direct Hair Implantation). Die Haarfollikel werden mit der FUE-Technik aus dem Spenderbereich entnommen und anschließend mit der DHI-Technik mithilfe eines speziellen Stifts eingesetzt. Ziel ist es, Elemente beider Verfahren je nach Ausgangssituation zu kombinieren.
Wie läuft die Behandlung ab?
- Beratung und Auswertung: Der Arzt untersucht den Spenderbereich und erstellt einen Plan entsprechend Ihren Bedürfnissen.
- Entnahme (FUE): Mithilfe von Mikromotoren werden die Haarfollikel einzeln aus dem Spenderbereich entnommen.
- Einsetzen (DHI): Die entnommenen Haarfollikel werden mit dem DHI-Stift eingesetzt.
- Verlauf: Zunächst kann es zu Haarausfall im behandelten Bereich kommen. Ein Ergebnis lässt sich in der Regel nach 6 bis 12 Monaten beurteilen.

Welches Verfahren passt zu mir?
Welche Technik oder Kombination in Frage kommt, hängt unter anderem von der Ausdehnung des Haarausfalls und dem vorhandenen Spenderhaar ab. Lassen Sie sich dazu von einem Arzt beraten.
Mögliche Begleiterscheinungen
Nach dem Eingriff können leichte Rötungen, Schwellungen und Krustenbildung im behandelten Bereich auftreten. Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen weitere allgemeine Risiken, zum Beispiel Infektionen oder Narbenbildung. Über Chancen und Risiken klärt Sie der Arzt vor dem Eingriff persönlich auf.
Kosten
Die Kosten hängen unter anderem vom Verfahren, vom Umfang des Eingriffs und von der Anzahl der benötigten Follikel ab. Nach der Untersuchung erhalten Sie eine individuelle Kostenübersicht.